PLAYSTATION

"...denn sie wissen nicht, was sie tun."

Inszenierte Fotografie ein Gemeinschaftsprojekt mit Torsten Seidel

PLAY STATION ergründet mit den Mitteln der ironischen Selbstinszenierung die Ikonographie der verschiedenen Genres der Popkultur, wie Film, Mode und Musik, deren gegenseitige Durchdringung und persifliert ihre Eitelkeit.

PLAY STATION reflektiert die Verkörperung von Werten und Welt- anschauungen durch Codes in Körpersprache, Kostümierung und Performance.

PLAY STATION untersucht die Mechanismen des Starkults, das Phänomen des Fan-Seins und die Abhängigkeiten zwischen beiden.

PLAY STATION feiert die rauschhafte, kindliche Lust am Rollenspiel, am Verkleiden, Verwandeln und Maskieren.

PLAY STATION bewegt sich im Raum zwischen Fan und Idol, Original und Nachahmung, Begierde und Objekt der Begierde, Erwartung und Erfüllung, Identitätsverschmelzung und Identitätsverlust.

PLAY STATION bewegt sich zwischen heimlicher Schwärmerei, Anbetung und Vergötterung, zwischen Idee, Idol und Ideologie, zwischen Teen-Spirit, Fanatismus und Selbstopferung.

PLAY STATION versteht sich als experimentelle Gemeinschaftsarbeit und nutzt spielerisch die Verschiedenheit männlicher und weiblicher Wahrnehmung.

PLAY STATION findet an verschiedenen Orten über einen Zeitraum von ½ bis 1 Jahr statt.

PLAY STATION beinhaltet eine Serie von 30 - 50 zum Teil digital überhöhten Farbfotografien und die Gestaltung und Herausgabe eines Bilderbuchs in Form eines Fanzines.